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Innerhalb nur weniger Wochen komponierte Georg Friedrich Händel das Oratorium »Judas Maccabaeus«, welches am 1. April 1747 im Theatre Royal in Covent Garden uraufgeführt wurde und sich schnell zu Händels populärstem Oratorium entwickelte. Anlass zu Händels Komposition war ein politischer: Die Anhänger des 1688 aus England vertriebenen Königs Jakob II. landeten mit einem Invasionsheer in Schottland und marschierten nach anfänglichen Erfolgen auf England zu, wo sie 1746 endgültig geschlagen wurden. Dem siegreichen Feldherrn Wilhelm August, Herzog von Cumberland und Sohn Georgs II., widmete Händel sein Oratorium. Dabei griff er auf einen anderen siegreichen Kriegsherren zurückgriff, Judas Maccabaeus. In drei Teilen erzählt das Oratorium die Geschichte des jüdischen Heerführers und Freiheitskämpfers, angefangen beim Tod seines Vaters, über das Schwanken zwischen Verzweiflung und Hoffnung bis schließlich zum Frieden und dem jubelnden Schlusschor »Halleluja. Amen«. Händel s Tonsprache erreicht dabei eine Größe und Gestaltungskraft, die in einzigartiger Weise Dramatik und Zartheit miteinander verbindet. In Plön werden das Elbipolis-Barockorchester Hamburg, der Festivalchor und namhafte Solisten, darunter die Echo-Klassik-Preisträgerin Nuria Rial, dieses äußerst populäre Werk Händels unter der Leitung von Rolf Beck einspielen. | | | | | | |
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