 Als einer der wichtigsten amerikanischen Pianisten der Gegenwart ist Tzimon Barto weltweit für seine abwechslungsreichen und höchst individuellen Konzerte bekannt. Geboren und aufgewachsen in Eustis, Florida, USA, erhielt Tzimon Barto seinen ersten Klavierunterricht im Alter von fünf Jahren von seiner Großmutter Thelma Smith. Er studierte am Rollins College sowie am Brevard Music Center und an der Juilliard School of Music in New York, wo er bei der legendären Adele Marcus Unterricht erhielt. In zwei aufeinander folgenden Jahren gewann Tzimon Barto die Gina Bachauer International Competition für Pianisten. Ursprünglich strebte er allerdings eine Karriere als Dirigent an. Am Tanglewood Institute, das er mit dieser Zielsetzung besuchte, wurde er als »Most Outstanding Student« für seine Leistungen als junger Dirigent geehrt. Später dann arbeitete Tzimon Barto als Coach und Dirigent am American Opera Center. Seit seinen Auftritten im Wiener Musikverein und bei den Salzburger Festspielen auf Einladung von Herbert von Karajan Mitte der 1980er Jahre hat Tzimon Barto einen festen Platz auf den internationalen Konzertplänen. Seitdem ist er mit nahezu jedem international renommierten Orchester aufgetreten, darunter das NHK Symphony Orchestra Tokyo, die Berliner Philharmoniker, das New York Philharmonic sowie das Philadelphia Orchestra. 13 Alben hat Tzimon Barto bislang eingespielt, einen Großteil für EMI, zuletzt auch für Ondine. Tzimon Barto spricht fünf Sprachen fließend und ist auch literarisch tätig. Seit etwa 20 Jahren arbeitet er an einem Gesamtkunstwerk, »The Stelae«, das als episches Werk aus diversen Gedichten und einigen Novellen angelegt ist. »The Stelae« soll einmal als dauerhafte, visuelle Installation auf einem Landstück in Zentralflorida in ihre abschließende Form überführt werden. Diverse Auszüge aus diesem Werk wurden bereits übersetzt und im Jahr 2008 unter dem Pseudonym Barto Smith veröffentlicht. Dazu gehört eine Sammlung von Elegien, »Eine Frau griechischer Herkunft« sowie die Novelle »Dot, eine lyrische Szene«, die in Deutschland seit März 2009 erhältlich ist. Darüber hinaus ist Tzimon Barto beim Aufbau eines Schulprojekts engagiert, das den Zugang amerikanischer Schüler zur Kunst reformieren soll, und unterstützt seine Frau Gesa Barto bei ihrem Einsatz für autistische Menschen. |