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startseite > künstler > künstler gesamt > Sirba Octet und Isabelle Georges
Sirba Octet und Isabelle Georges

Richard Schmoucler Violine
Christian Brière Violine
David Gaillard Viola
Claude Giron Violoncello
Bernard Cazauran Kontrabass
Philippe Berrod Klarinette
Laurent Boukobza Klavier
Iurie Morar Zymbal
Isabelle Georges Vocals

Isabelle Georges ist gleich dreifach begabt: Sie singt, tanzt und schauspielert. Sie hat die führende Rolle in zahlreichen Musicals übernommen, u.a. in »Singing in the Rain«, »Le Passe-Muraille«, »La Périchole«, »Barnum« und »Titanic«. Eine Zusammenarbeit verbindet sie mit Michel Legrand, Jérôme Savary und Maury Yeston, mit dem sie das Album »December Songs« aufgenommen hat. Im Duett war sie mit dem Jazzpianisten René Urtreger auf der CD »Something to Live For« zu hören. In den vergangenen drei Jahren ist sie in England mit Shows, die sie selbst geschrieben hat, auf Tour gegangen: mit »La French Touch de Paris à Broadway« und »Judy and Me«, einem Tribut an Judy Garland. Für letztere Bühnenshow erhielt sie im Jahr 2005 beim Edinburgh Festival Fringe den Best Singer Award.

Das Sirba Octet entstand aus dem Wunsch heraus, neue Interpretationen von jiddischer Musik und Zigeunermusik anzubieten. Die Gruppe machte am Théâtre Mogador erstmals auf sich aufmerksam, wo sie zusammen mit dem Orchestre de Paris auftrat. Die Show des Oktetts trug den Titel »Un violin sur les toîts de Paris«, danach folgten die Einspielung eines Albums beim Plattenlabel Ambroisie sowie Tourneen durch Frankreich und das Ausland. Die Musiker des Sirba Octet haben an den angesehensten Konservatorien unterrichtet. Es gelingt ihnen das schwierige Kunststück, Kammermusik und traditionelle Musik zu mischen. 2006 erhielt die Gruppe eine Auszeichnung von der European Association for Jewish Culture. Das Sirba Octet erweitert sein Repertoire kontinuierlich durch Arrangements von bekannten Stücken und Originalwerke von Cyrille Lehn und Yann Ollivo.

Der Violinist Richard Smoucler studierte am Pariser Konservatorium und ist seit 1998 Mitglied des Orchestre de Paris. Er wurde von Ivry Gitlis und Maya Glezarova am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium sowie von Tibor Varga unterrichtet. Er ist Preisträger der Fondation Marcel Bleustein-Blanchet pour la Vocation. Richard Smoucler spielt in zahlreichen Ensembles, u.a. im Goldberg Trio. Außerdem ist er Mitglied des Kammerorchesters European Camerata. Er ist der Gründer des Sirba Octets, und mit Isabelle Georges stellte er das Projekt »Du Shtetl à New York« zusammen.

Christian Brière war ursprünglich Violinist im Orchestre de Paris. Danach studierte er das romantische Repertoire bei Christian Ferras und Gérard Jarry und wurde von Jean Hubeau an wenig bekannte Werke französischer Komponisten herangeführt. Die Komponistin Germaine Tailleferre widmete ihm zwei Sonaten. Im Orchestre Lamoureux führt Christian Brière die zweiten Geigen an, und er tritt auch mit verschiedenen anderen Ensembles in Erscheinung. Der Violinist nimmt an zahlreichen Projekten zu französischer Musik des frühen 20. Jahrhunderts und zu Musik von Astor Piazzolla teil und ist oft mit dem Carrasco H. Quartet zu erleben.

David Gaillard ist erster Bratscher im Orchestre de Paris. Er hat bei Jean Sulem am Pariser Konservatorium studiert und nahm nach einem 2. und zwei 1. Preisen weiteren Unterricht bei Bruno Pasquier, Hatto Beyerle und Veronika Hagen. Kammermusikkonzerte gibt er mit Christoph Eschenbach, Menahem Pressler, Xavier Phillips, Marc Coppey und David Grimal. Daneben ist er erster Bratscher des Kammerorchesters Les Dissonances.

Die Cellistin Claude Giron studierte am Pariser Konservatorium, wo sie einen 1. Preis erhielt, und an der Yale University. 1994 wurde sie Mitglied des Orchestre philharmonique de Radio France. Als Mitglied zahlreicher Quartette und Kammerorchester widmet sie sich nicht nur dem klassischen Repertoire, sondern ist auch mit dem Jazzpianisten Ahmad Jamal in Erscheinung getreten und hat mit der amerikanischen Gruppe Pink Martini ausgedehnte Tourneen durch Europa und die USA unternommen.

Bernard Cazauran ist seit den Anfängen des Orchestre de Paris im Jahr 1967 Mitglied und seit 1979 erster Kontrabassist des Orchesters. Er hat Preise bei internationalen Wettbewerben gewonnen. Auf zahlreichen Bühnen tritt er mit Daniel Barenboim und mit den Jazzensembles Basse Fusion und dem Carrasco H. Quartet als Kammermusiker in Erscheinung. Zurzeit unterrichtet er am Konservatorium in Lyon.

Philippe Berrod ist erster Klarinettist im Orchestre de Paris und hat mehrere Preise bei internationalen Wettbewerben gewonnen. Mit besonderem Interesse geht er der Suche nach neuen Werken für sein Instrument nach und hat dazu auch mit zeitgenössischen Komponisten gearbeitet. Der Klarinettist gibt auf der ganzen Welt Meisterkurse und widmet sich abseits des Mainstreams Projekten der zeitgenössischen Musik.

Der Pianist Laurent Boukobza hat bei Catherine Collard, Germaine Mounier, Michel Béroff und Yvonne Loriod studiert und Preise bei mehreren internationalen Wettbewerben gewonnen. Als Solist und Kammermusiker tritt er weltweit auf. Zurzeit unterrichtet er an der University of Central Florida in Orlando.

Iurie Morar spielt Zymbal und studierte am nationalen Konservatorium in Moldawien. In Chisinau gewann er den Preis »Stefan Neag« und zog nach Frankreich, um seine Studien am Straßburger Konservatorium bei Detlev Kieffer zu vertiefen. Er tritt oft mit traditionellen Gruppen, aber auch mit Sinfonieorchestern auf und spielt Kammermusik mit Musikern wie Gilles Apap und Laurent Korcia.

  
 
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