 | | 21.7. |
|  | | Rellingen | | Kirche | | Mittwoch 20 Uhr K 27 |  | | € 39,- 34,- 27,- 19,- 10,- |  | | Concerto polon |  | | Hille Perl Viola da Gamba | | Lee Santana Laute | | Arte dei Suonatori |  |  | Johann Sigismund Weiß Concerto c-Moll für Laute und Streicher Georg Philipp Telemann Ouvertüre D-Dur für Viola da Gamba, Streicher und B.c. TWV 55:D6 Johann Friedrich Fasch Konzert d-Moll für Laute, Streicher und B.c. FWV L:d1 Johann Gottlieb Graun Konzert G-Dur für Viola da Gamba, Streicher und B.c. Georg Philipp Telemann Concerto polon G-Dur für Streicher und B.c. TWV 43:G7 |
|  |  |  | | Von »polnischen Bierfiedlern und Bockpfeiffern« schwärmt Georg Philipp Telemann in seiner Autobiographie aus dem Jahr 1740. Telemann liebte es, Elemente der polnischen Volksmusik, die er bei seiner ersten Anstellung in Sorau kennen und schätzen gelernt hatte, zu verwenden. Fasziniert lauschte er den »Bockpfeiffern« oder Geigern, wenn diese »so offt die Tantzenden ruhen, fantaisieren. Ein Aufmerckender könnte ihnen, in 8. Tagen, Gedancken für ein gantzes Leben erschnappen.« Aufgeschnappt hat Telemann ziemlich viel, Einflüsse slawischer Volksmusik finden sich in etlichen seiner Kompositionen, besonders ausgeprägt im »Concerto polon«. Sowohl mit der Musik Polens als auch mit Barockmusik bestens vertraut ist das 1993 in Posen gegründete Ensemble Arte dei Suonatori, das auf historischen Instrumenten spielt. Drei CDs mit Werken von Händel, Vivaldi und Telemann hat das polnische Ensemble mittlerweile für das renommierte schwedische Label BIS eingespielt. Zum Festival kommt Arte dei Suonatori mit zwei charismatischen Persönlichkeiten: der deutschen Star-Gambistin Hille Perl und dem wie ein Folk- oder Rockmusiker auftretenden amerikanischen Lautenisten Lee Santana. |
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