Do 04.07.2019 | 20 Uhr |Hamburg | Elbphilharmonie, Großer Saal | K 5

Alisa Weilerstein

Alisa Weilerstein

Alisa Weilerstein, Violoncello

Elbphilharmonie, Großer Saal Platz der Deutschen Einheit 1, Hamburg,

Johann Sebastian Bach:
Suiten für Violoncello solo BWV 1007-1012

Schaut man in die Historie des Festivals, so stellt man fest, dass sich der gesamten Serie der Suiten für Violoncello solo von Bach nur die ganz großen Meister ihres Fachs gewidmet haben. Illustre Namen finden sich darunter. 1987 spielte Heinrich Schiff bereits drei der Suiten an einem Abend, 1990 folgte Natalia Gutman mit allen sechs Suiten an zwei Abenden. Diesem Modell – den gesamten Zyklus an zwei aufeinanderfolgenden Abenden zu präsentieren – schlossen sich 1997 Truls Mørk sowie im Jahr 2000 David Geringas und Anner Bylsma an. Alisa Weilerstein, die 2006 den von der Sparkassen-Finanzgruppe gestifteten Leonard Bernstein Award des SHMF erhielt, spielt nun den gesamten Zyklus an einem Abend, und das nicht irgendwo, sondern im Großen Saal der Elbphilharmonie. Aber die Amerikanerin weiß natürlich, auf was sie sich einlässt. »Bach verlangt dir alles ab, emotional, geistig-intellektuell und technisch«, sagte sie 2017 im Interview mit der »New York Times«. Doch alle sechs Suiten in einem Zug zu spielen, sei für sie eine Art transzendentale Meditation. »Am Ende bin ich emotional und physisch erschöpft, und mein Gehirn ist zu Brei geworden – und doch ist es das wunderbarste Gefühl, ein kathartisches Gefühl. Ich liebe es.«

Gefördert von Unternehmerinitiative Wirtschaft & Musik

Preiskategorien

49 € / 39 € / 34 € / 29 € / 20