Daniil Trifonov
Daniil Trifonov
13.07.2022
Neumünster
Mi. 13.07.202219:30 UhrNeumünster Holstenhalle 1K 41
Mi. 13.07.202219:30 UhrNeumünster Holstenhalle 1K 41

Daniil Trifonov

Besetzung

Programm

Igor Strawinsky:
Concerto in D für Streichorchester »Basler Konzert«
Johannes Brahms:
Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op.15
Robert Schumann:
Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op.97 »Rheinische«

Preiskategorien

78 / € 69 / € 58 / € 49 / € 35 / € 29

Bemerkung

Zu diesem Konzert wird es ein Programmheft geben. Wenn Sie das Heft bargeldlos erhalten möchten, buchen Sie beim Kauf Ihrer Karten einfach einen Programmheft-Gutschein (3 €) hinzu. Ihr Programmheft wird Ihnen am Ort der Veranstaltung gegen Vorlage des Gutscheins ausgehändigt.

Mit gerade einmal 30 Jahren gilt Daniil Trifonov als einer der ganz großen Pianisten unserer Zeit. Und dies nicht nur im Hinblick auf seine makellose Technik und atemberaubende Virtuosität – den russischen Ausnahmekünstler scheint vor allem der Hauch des Magischen, des Genialischen zu umwehen. Nach seinem umjubelten Auftritt beim Abschlusskonzert des SHMF 2021 im Kieler Schloss ist Trifonov 2022 gemeinsam mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen unter der Leitung der jungen Dirigentin Ruth Reinhardt zu erleben. Im Zentrum steht Brahms' erstes Klavierkonzert. Dieses kennzeichnet eine lange und wechselhafte Entstehungsspanne: Anfänglich konzipiert als eine Sonate für zwei Klaviere über eine vollständige Sinfonie bis hin zu seiner endgültigen Fassung, prägt das meisterhafte Werk von Anfang an jener sehnsuchtsvolle, »romantische« Konflikt zwischen nach vorne gewandter Leidenschaft und innehaltender Selbstreflektion, bei dem sich dramatische und feurige Ausbrüche mit Momenten zarter Lyrik abwechseln. Daniil Trifonov sagt im Hinblick auf seine Interpretationsansätze: »Gerade in der Romantik ist die Musik nie einseitig, dunkel oder hell. Es geht darum, diese Spannungstendenz, die Turbulenzen der menschlichen Seele auszuloten.« Geprägt von solchen tonmalerischen Stimmungskontrasten ist auch Robert Schumanns Sinfonie Nr. 3, die der Komponist – inspiriert und zutiefst beeindruckt nach einem Besuch im Kölner Dom am Rhein – in weniger als einem Monat niederschrieb.