Mi 04.07.2018 | 20 Uhr |Föhr | Alkersum, Museum Kunst der Westküste | K 16

Virtuos

Steffen Groth
Alkersum, Museum Kunst der Westküste Hauptstraße, Alkersum/Föhr,

Schumann und Paganini

Robert Schumanns Entschluss, Pianist werden zu wollen, wurde maßgeblich durch einen Konzertbesuch im April 1830 beeinflusst. Am Abend des 11. April wurde er in Frankfurt Zeuge eines Auftritts von Nicolò Paganini. Schumann, damals noch Jurastudent in Heidelberg, reiste zum Paganini-Konzert am Ostersonntag 1830 mit der Kutsche nach Frankfurt. Er war so überwältigt, dass er daraufhin exzessiv Klavier übte und sich für den Musikerberuf entschied. Nicht zuletzt in seinen Paganini-Etüden op. 3 und op. 10 setzt sich Schumann intensiv mit dem Geiger auseinander. Der Gitarrist Heiko Ossig, der Konzertmeister des NDR Elbphilharmonie Orchesters Rodrigo Reichel und der Schauspieler Steffen Groth haben nun ein Programm konzipiert, das die »Beziehung« zwischen Schumann und Paganini näher beleuchtet. Briefe und Tagebuchaufzeichnungen Schumanns sowie Berichte von Zeitzeugen spielen eine Rolle, aber selbstverständlich auch die Musik der beiden, darunter Werke für Violine und Gitarre von Paganini und Bearbeitungen von Schumann-Werken für Gitarre.

Nach dem Konzert fährt ein Fahrgastschiff zurück nach Dagebüll.
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