Unser Festival: »Ein echter Wirtschaftstreiber«

Fast die Hälfte des Etats des Schleswig-Holstein Musik Festival (SHMF) fließt in diesem Jahr zurück in die Region. Das stärkt die Wirtschaft – insbesondere während und nach der Pandemiezeit. Zu diesem Thema tauschten sich vergangene Woche Festivalintendant Dr. Christian Kuhnt, der Wirtschaftminister des Landes Schleswig-Holstein Dr. Bernd Buchholz und Jeanette van Beek, Geschäftsführerin der Sponsorengesellschaft des SHMF aus. 

So wird das größte Klassikfestival Deutschlands auch in diesem Jahr mit 1,233 Millionen Euro vom Land Schleswig-Holstein unterstützt. Wie sehr sich diese finanzielle Förderung rentiert, zeigen aktuelle Berechnungen: 

Demnach fließen in diesem Jahr rund 4,3 Millionen Euro des SHMF-Etats zurück ins Land und kommen der Wirtschaftskraft Schleswig-Holsteins zu Gute, konkret: Dienstleistern aus den Bereichen Veranstaltungstechnik, Gastronomie/Hotellerie und Werbung. 

Auch das Publikum prägt den Wirtschaftsfaktor SHMF. Laut einer Erhebung aus der Zeit vor der Corona-Pandemie werden seitens der Besucherinnen und Besucher pro Ticket rund 42 Euro für Restaurants und Übernachtung ausgegeben. Das ergibt in Summe mit den Ausgaben des Festivals eine Umwegrentabilität mit dem Faktor 9 – heißt: Jeder Euro, den das Land Schleswig-Holstein in das SHMF investiert, fließt neunmal in die Wirtschaft zurück. 

 

Dr. Bernd Buchholz, Wirtschaftsminister des Landes Schleswig-Holstein: »Das SHMF ist längst zu einer Marke geworden, die für Schleswig-Holstein steht. Nicht nur, weil uns das Festival großartige Konzerterlebnisse beschert, sondern auch weil es ein echter Wirtschaftstreiber ist.« 

Dr. Christian Kuhnt, Festivalintendant: »Unser Festival wurde 1986 als Motor für die Wirtschaft gegründet. Wir freuen uns nun sehr darauf, diesen Motor in den kommenden Monaten wieder heiß laufen zu lassen!«

Jeanette van Beek, Geschäftsführerin der Sponsorengesellschaft des Schleswig-Holstein Musik Festival mbH: »Ein starkes Festival zieht starke Unternehmen an. Unsere Sponsoren fördern nicht nur Kultur und kreativen Austausch, sondern investieren immer auch in den eigenen Standort.«