Mo 23.07.2018 | 19 Uhr |Rendsburg | Büdelsdorf, NordArt | K 75

Hindemith-Preis an Clara Iannotta

Hindemith-Preis an Clara Iannotta
Büdelsdorf, NordArt Vorwerksallee 3, Büdelsdorf,

Paul Hindemith:
Ludus minor Nr. 1 und 3
Márton Illés:
Drei Aquarelle für Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier
Clara Iannotta:
»The people here go mad. They blame the wind« für Bassklarinette, Violoncello, Klavier und 12 Music-Boxes

Der Hindemith-Preis wird seit 1990 alljährlich im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festival verliehen. Mit dem Preis sollen herausragende zeitgenössische Komponisten gefördert werden. Zugleich erinnert die Auszeichnung an das musikpädagogische Wirken Paul Hindemiths, der 1932 im Auftrag der Staatlichen Bildungsanstalt Plön die Komposition »Plöner Musiktag« schrieb. Preisträger waren u.a. Olga Neuwirth, Matthias Pintscher, Thomas Adès, Jörg Widmann, Lera Auerbach, Johannes Maria Staud, Bernd Richard Deutsch, David Philip Hefti, Anna Clyne (2016) und Samy Moussa (2017). Zu den Regularien des Preises gehört, dass der Preisträger vom SHMF den Auftrag zur Komposition eines neuen Werks erhält, das im nächsten Jahr beim Festival uraufgeführt wird. So erlebt am 13. Juli im Hamburger »Michel« Samy Moussas »Ahania’’s Lament« für Stimme und Orchester seine Premiere. 2018 geht der renommierte Preis an die 1983 in Rom geborene, heute in Berlin lebende Komponistin Clara Iannotta.

Das Preisgeld in Höhe von € 20.000,- und die musikalische Ausgestaltung werden von der Hindemith-Stiftung (Blonay/Schweiz), den drei Hamburger Stiftungen Rudolf und Erika Koch-Stiftung, Walther und Käthe Busche-Stiftung und Gerhard Trede-Stiftung sowie der Freien und Hansestadt Hamburg und dem Land Schleswig-Holstein getragen.

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